Studie: E-Commerce entwickelt sich positiv Startseite | Impressum
Vom Umsatzrückgang ausgenommen ist die Gruppe der Onlinehändler, denn dieser Bereich wächst weiterhin. Im Jahre 2009 haben die deutschen Verbraucher Waren und Dienstleistungen im Internet für rund 15,5 Mrd. Euro gekauft. Das entspricht einer Steigerung von 14 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Daten wurden von dem Meinungsforschungsinstitut GfK erhoben. Seit 2001 werden 10.000 deutsche Internetnutzer ab 14 Jahren zu ihrem Einkaufsverhalten im Internet befragt. Eine weitere Studie zeigt, dass an der steigenden Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen auch eine bestimmte Altersgruppe beteiligt ist. Laut des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (bvh) stieg bei den über 60-Jährigen der Anteil der Onlinebesteller von 19 % in 2008 auf 28 % im Jahre 2009. Es bestellen also insgesamt mehr Menschen ihre Waren und Dienstleistungen im Internet. Zudem bestellen sie mehr, sie geben also mehr Geld online aus, im Durchschnitt 506 €. Diese beiden Umstände tragen dazu bei, dass der Onlinehandel derzeit einen solchen Boom erlebt. Ein weiterer Faktor ist sicherlich die verbesserte Technik, zu der schnellere Verbindungen und andere Möglichkeiten des Telefonierens, wie beispielsweise VoIP, gehören. Entstehen durch den Boom im E-Commerce neue Arbeitsplätze? Diese
Frage lässt sich wohl erst mittelfristig beantworten. Und zwar
dann, wenn man sehen kann, ob sich einzelne Berufszweige weiter entwickeln.
Ob beispielsweise die Arbeitsfelder rund um die Digitalisierung zunehmen,
ob mehr Programmierer, Webdesigner etc. gebraucht werden und andere
Arbeitsfelder im Gegenzug dafür abnehmen. Eine praxisnahe Analyse
könnte man wie folgt durchführen: Man ermittelt die Daten,
die man bekommt, wenn man beispielsweise in eine Suchmaschine "Stellenangebote
Hannover" eingibt. Diese Datenerhebung führt man über
einen mehrjährigen Zeitraum aus und analysiert sie dann. Wir dürfen
gespannt sein, wie sich unsere Arbeitswelt weiter entwickelt, als Arbeitnehmer
sollte man daher jede Möglichkeit zur Weiterbildung nutzen.
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